2018-2020

VERSCHWINDENDE ORTE ODER WAS UNS RETTEN KANN

Mit VERSCHWINDENDE ORTE entsteht eine musiktheatralische Choreografie über unser Verhältnis zur Macht. Anhand des radikalen Verlustes, den der Abriss von 21 Orten im Zuge des rheinischen Braunkohleabbaus bedeutet, fragen wir nach der Verhältnismäßigkeit der Brachialität des Tagebaus gegenüber der vermeintlichen Machtlosigkeit der UmsiedlerInnen. Anhand von Interviews, Fieldrecordings und einer im Prozess entstehenden Komposition, erforscht das KünstlerInnenteam, dass sich aus den Genres Theater, Neue Musik, Tanz und einem Laienchor aus den Umsiedlungsgebieten zusammensetzt, was die Kraft der Stimmen und Körper der vermeintlich Schwächeren gegenüber einer scheinbar unverrückbaren Macht alles vermag.

 

"Ein beeindruckender theatraler Aufschrei zwischen verzweifelter Unmittelbarkeit, ästhetischem Kunstanspruch und Hilfslosigkeit."

choices


"Ein starker Stoff für ein engagiertes dokumentarisches Theaterprojekt. (...) Ein behutsamer Abend über das Verschwinden – von Tönen, Traditionen, Utopien."

Kölner Stadt-Anzeiger


"Die vermeintlich Ohnmächtigen haben eine Stimme und fühlen sich von der aktuellen „Hambi“-Bewegung durchaus bestärkt. Das geht nah, umso mehr, als sichdas Team für die „musiktheatralische Choreografie“ nicht auf das Dokumentarische beschränkt, um nach Entmündigung, Solidarität und Widerstand, durchaus auch nach Zwiespalt zu fragen. Eine fiktive Architektin (eindringlich Fiona Metscher) spiegelt Revolte wie Resignation und entfaltet vor einer fragilen Glasharfe ihre Utopie einer besseren (Lebens) Energie."

Kölnische Rundschau

Eine Koproduktion mit dem Freies Werkstatttheater Köln. In Kooperation mit der Alten Feuerwache Köln

 

Mit Fiona Metscher (Schauspiel) und Ute Eisenhut (Schauspiel/Gesang) | Chor Chorgemeinschaft Cäcilia Tenholt/Granterath/Hetzerath | Bratsche Axel Lindner | O-Töne Marlies Bereit, Hans-Josef Dederichs, Elisabeth Hoffmann-Hein | Inszenierung/Konzeption Eva-Maria Baumeister | Dramaturgie/Konzeption Stawrula Panagiotaki, Nina Rühmeier | Komposition/Musikalische Leitung Oxana Omelchuck | Choreografie Chor Sonia Franken | Bühnen- und Kostümbild/Konzeption Lena Thelen | Produktionsleitung Eva Maria Müller/ littlebit GbR | Künstlerische Mitarbeit Anna Gaden | Lichtdesign/Technik Luise Roßbach, Roman Solka | PR neurohr & andrä GbR | Grafik Inge Paessens

 

PREMIERE: 31.10.2019, ALTE FEUERWACHE KÖLN, HALLE

weitere Vorstellungen:  

2. + 3. November, 13 + 14. Dezember 2019

Alte Feuerwache Köln

27. - 29. Februar, 19.+ 20. Mai 2020, jeweils 20.00, Freies Werkstatt Theater Köln

 

Gefördert von dem Kulturamt der Stadt Köln, der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

2017

      

TROST DEN UNTRÖSTLICHEN

Ausgehend von der Annahme, dass es keine allgemeinen Codes oder Gesten mehr zu geben scheint, mit denen wir in Momenten großer Trauer und Traumatisierung aufeinander zugehen können, entwirft die Kölner Regisseurin Eva-Maria Baumeister in der Umgebung von Sorgenfrei 1 eine Choreografie desTröstens, in der sich die Besucherinnen zunächst anhand von hinterlassenen Spuren und Reliquien im Haus Sorgenfrei 1 in das Leben eines untröstlichen Menschen begeben. Im Anschluss werden während eines gemeinsamen Essens Gesten des Trostes ausgetauscht, um dann gemeinsam in einer Prozession zu dem Gospelchor am Dom (Cappella Della Musica) und dem Wasser der Weser Trost zu finden.

Regie: Eva-Maria Baumeister

Dramaturgie: Nina RÜhmeier, Stawrula Panagiotaki

Musik: Oxana Omelchuk

 Mitwirkende: Chor der Cappella Della Musica, Eva Behrens, Silvia Pluecker, Aladin Alhaddad, Jeyan Kültür, Aida

Konzeptionelle Mitarbeit: Fiona Metscher, Ute Eisenhut

 
Ein Projekt der Jungen Akademie und der Schwankhalle Bremen in Kooperation mit dem Klinikum Bremen-Mitte. Gefördert

von der Karin und Uwe Hollweg-Stiftun

                                                               

       

2015-2017

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